Mit Sinn und Werten führen
Wege zu einer authentischen Unternehmens- und Lebensführung
Montag, 15. Juni, 9.15 Uhr - Dienstag, 16. Juni, 17.00 Uhr
mit Fortsetzungen am
Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr - Freitag, 18. September, 16.00 Uhr, Montag, 16. November, 9.15 Uhr - Dienstag, 17. November, 17.00 Uhr
Sinn- und Wertorientierung - ein neuer Weg zum Unternehmenserfolg? In dieser Seminarreihe geht es um mehr. Grundsätzliches, Philosophisches, Spirituelles und Ethisches wird zum Thema des Nachdenkens, des Erlebens, des Führens und Handelns. Obwohl in der Praxis noch nicht annährend realisiert, existiert weitgehend Konsens darüber, dass ethische Wertorientierungen die wesentlichen Voraussetzungen sind, um Unternehmen langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
- Im Zentrum stehen die Führungskräfte, also lebendige Personen. Es soll aufgezeigt werden, wie eine existentielle Haltung für Sinn und Wert, für Lebensqualität in der Arbeit und für nachhaltigen Erfolg entwickelt werden kann.
- Mitarbeiter/innen werden in sinnorientierten Unternehmen nicht nur als Leistungserbringer gesehen, sondern als Personen mit Bedürfnissen nach Sinn und Wert-Schätzung. Wer Leistung will, muss Möglichkeiten schaffen, persönliche Werte zu realisieren.
- Es wird eine selbstwertstärkende und dialogische Vertrauenskultur gestaltet, in der sich Führungspersönlichkeiten entwickeln und in der Mitarbeiter/innen zu Mitgestalter/innen werden.
Wir werden diese anspruchsvollen Themen in einer besinnenden, dialogischen Art und Weise erarbeiten, in Gesprächen und Übungen, in Gruppen und vorwiegend im Plenum.
(max. 16 Teilnehmer/innen)
Referent: Günter Funke, Berlin, Existenzanalytiker, Theologe, Psychotherapeut, persönlicher Schüler V. Frankls
Kosten: Kursbeitrag € 390,-/Block
+ Vollpension, Getränke und Slow-Food-Abend
Visionssuche (Visionquest)
Allein in der Natur auf dem Weg zu sich selbst
Mittwoch, 19. August, 14.00 Uhr - Sonntag, 30. August, 13.00 Uhr
Vier Tage völlig allein, fastend und unter freiem Himmel, d.h. ohne Zelt in der Natur leben. Nur ein Schlafsack als Unterschlupf, eine Isomatte, eine Plastikplane und Trinkwasser sind mit dabei.
Unter einem sternenübersäten Himmel einschlafen
mit Bäumen, Steinen, Tieren und Wolkengesichtern reden
100 Stunden mit sich alleine sein
den ungetrübten Blick aufs eigene Leben wagen
die Leere aushalten
die Stille erfahren
den Schatten entgegentreten
in die eigene Seele eintauchen
innere und äußere Natur hautnah spüren.
Wer sich einer solchen Erfahrung aussetzt, muss gute Gründe haben. Gründe können wichtige Übergänge im Leben eines Menschen sein, wie die vom Jugendlichen zum Erwachsenen, Veränderungen oder Krisen in der Lebensmitte, wichtige anstehende Entscheidungen, Heirat oder Trennung/Scheidung, Krankheit, Altern, Tod. Es kann darum gehen, sich von einer lange gelebten Haltung, die jetzt nichts mehr nützt, zu verabschieden, um damit freien Raum für Neues zu schaffen.
Welche Wandlung auch immer ansteht und mit diesem Ritual bekräftigt wird, Lehrerin und Therapeutin ist die Natur selbst, die Wildnis.
Der Ablauf:
Vorbereitung: 3,5 Tage Ablösung im Bildungshaus St. Arbogast und
1 Tag Umzug zum Platz und Platzsuche auf der Alpe Klesenza im Großen Walsertal
Visionssuche: 4 Tage Solo-Zeit in der Natur, alleine, fastend mit Wasser
und einer Plane
Nachbereitung: 2,5 Tage Wiedereingliederung im Bildungshaus St. Arbogast
Dieser äußere dreiteilige Ablauf entspricht einem dahinterliegenden Ritual, bei dem es um loslassen, verändern und zurückkommen geht. Das alte Ich stirbt und das neue kommt wiedergeboren zurück.
Leitung:
Sylvia Koch-Weser, Nürnberg, Biologin, Visionssucheleiterin, Buchautorin
Co-Leiter: Dr. Hans-Gerd Bauer, Lauf (D), ev. Theologe im Bereich Jugendarbeit, Psychotherapeut (HPG)
3 Assistent/innen
Kosten:
Kursbeitrag € 820,-
Vollpension € 355,-
Kosten für Anfahrt und Hütte € 90,-
(max. 12 Teilnehmer/innen)